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Milchviehgesundheit, Kuhhaltung
Die Gesundheit von Milchkühen ist ein zentraler Erfolgsfaktor in der Milchviehhaltung. Milchleistung, Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer der Tiere hängen eng mit dem täglichen Management im Betrieb zusammen. Viele Erkrankungen entwickeln sich schleichend und werden erst erkannt, wenn bereits wirtschaftliche Verluste entstehen.
In dieser Kategorie werden die wichtigsten Themen der Milchviehgesundheit behandelt. Dazu gehören Stoffwechselstörungen wie Ketose und Milchfieber, Eutergesundheit und Mastitis sowie Klauengesundheit und Lahmheiten. Auch aktuelle Herausforderungen wie Hitzestress oder Veränderungen im Stallklima spielen eine zunehmende Rolle.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Transitphase rund um das Abkalben. In dieser sensiblen Zeit entscheidet sich, wie stabil eine Kuh in die Laktation startet und wie anfällig sie für Krankheiten ist. Fehler in diesem Bereich wirken sich oft über die gesamte Laktation hinweg aus.
Neben gesundheitlichen Aspekten werden auch Managementfaktoren wie Fütterung, Stallklima und Tierbeobachtung berücksichtigt. Ziel ist es, praxisnahes Wissen zu vermitteln und Landwirten konkrete Ansätze zu geben, um Tiergesundheit und Leistung im Betrieb nachhaltig zu verbessern.
Die ersten Wochen nach dem Abkalben sind entscheidend für die Gesundheit der Milchkuh. Stoffwechselprobleme entstehen oft schleichend, können aber mit richtigem Management deutlich reduziert werden.
Im Übergang zum Frühling steigt das Risiko für Atemwegserkrankungen erneut an. Vor allem Temperaturschwankungen und Stress im Bestand sind entscheidend.
Im Frühjahr steigt das Risiko für Klauenprobleme deutlich an. Feuchtigkeit und Keime fördern die Ausbreitung von Mortellaro.
Im Spätwinter steigen Lahmheiten bei Rindern deutlich an. Feuchtigkeit, Schmutz und fehlende Pflegeintervalle spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Seit 2024 ist die Blauzungenkrankheit (BTV) in Deutschland weit verbreitet. Besonders die Serotypen BTV-3 und seit 2025 auch BTV-8 sind relevant. Tierhalter sollten die aktuelle Lage kennen, um ihre Bestände zu schützen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.
Die Blauzungenkrankheit (BTV) ist eine viral bedingte Infektionskrankheit, die vor allem Rinder, Schafe und Ziegen betrifft. Sie ist für Tierhalter besonders relevant, weil sie Leistungseinbußen, wirtschaftliche Schäden und in schweren Fällen Tierverluste verursachen kann.
Die Tierseuchenlage in Europa bleibt auch 2025 herausfordernd. Besonders die Afrikanische Schweinepest (ASP), die Blauzungenkrankheit (BTV) und neue Entwicklungen zur Maul- und Klauenseuche (MKS) stehen im Fokus. Dieser Bericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse für landwirtschaftliche Betriebe kompakt zusammen.