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Stallklima im Winter: Zugluft oder Luftproblem?

RibaVet GmbH
2026-03-12 13:55:00 / Tipps für den Stallalltag - Kurz und kompakt / Kommentare 0

Im Winter wird das Stallklima häufig zu stark auf „Wärmeerhalt“ ausgelegt. Dabei entsteht ein typischer Zielkonflikt: Um Zugluft zu vermeiden, wird die Lüftung reduziert – mit der Folge, dass sich Schadgase und Feuchtigkeit im Stall anreichern.

Entscheidend ist jedoch nicht, ob Luft sich bewegt, sondern wie sie geführt wird. Gleichmäßiger Luftaustausch ist notwendig, um Ammoniak, CO₂ und Keime aus dem Stall zu transportieren. Problematisch wird es nur, wenn Luft unkontrolliert direkt auf die Tiere trifft.

Viele Gesundheitsprobleme entstehen schleichend und werden erst erkannt, wenn bereits mehrere Tiere betroffen sind. Dabei lassen sich die Ursachen oft schon früh an der Stallluft erkennen.

Maßnahmen im Überblick:

  • Öffne regelmäßig die Stallbereiche so, dass verbrauchte Luft entweichen kann, auch wenn es draußen kalt ist.
  • Achte darauf, dass keine direkten Luftzüge auf Kälber oder frisch abgekalbte Kühe treffen.
  • Kontrolliere in geschlossenen Ställen regelmäßig Feuchtigkeit an Decken und Wänden als Warnsignal.
  • Nutze einfache Beobachtung wie Geruch und Kondenswasser als Frühindikatoren für schlechte Luftqualität.

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